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Für Männer
Jen Mo - Fingerdruck-Methode & Multiple Orgasmen für Männer
In den USA ist die "JenMo"-Fingerdruck-Methode auch unter der Umschreibung "Millionen-Dollar-Punkt" bekannt. Im deutschen Sprachraum wird diese Technik "Fingersperre" genannt. Die exakte Position liegt am Damm, zwischen Hodensack und Anus. An dieser Stelle verlaufen die "Pipelines" durch welche die Samenflüssigkeit transportiert wird. Jeder Mann kann die Samenstränge fühlen, wenn er suchend gegen das dahinter liegende Schambein drückt. Der Samen, der von den Hoden bereitgestellt wird und sich mit der Prostata-Flüssigkeit vermischt, wird durch die Samenleiter in Richtung Penisspitze gepumpt. Dieser Pump-Vorgang bzw. das Krampfen der Prostata ist der eigentliche Orgasmus. Das Gefühl das entsteht, wenn die Ejakulation erfolgt, ist nur der "I-Punkt" des ganzen Vorgangs.
Jen Mo - Fingerdruck-Methode
Den "Jen Mo" zu drücken bedeutet also nur, das Fließen der Samenflüssigkeit zu unterbrechen. Das Krampfen und Pumpen der Prostata hört damit nicht auf - es tritt nur kein Ejakulat aus. Das Orgasmus-Gefühl ist dadurch nur geringfügig beeinflusst - der sinnliche Genuss gegenüber dem vollen Orgasmus liegt bei etwa 95 %. Diese Unterbrechung ist mit der Wirkung vergleichbar, die eintritt, wenn man mit dem Fuß auf einen Gartenschlauch tritt, der zum Rasensprengen benutzt wird. Der Druck in der Wasserleitung ist nämlich genau der gleiche - aber das Austreten des Wassers wird verhindert.
Will ein Mann innerhalb einer kurzen Zeitspanne mehrmals einen Orgasmus erleben, muss er seinen Körper sehr gut kennen und viel trainieren. Das Gefühl, das sich kurz vor dem "Point-of-no-Return" einstellt, muss richtig erkannt werden. Bevor die Prostata zum ersten Mal zuckt und zu pumpen beginnt, muss der "Jen Mo" mit den Fingern fest und vor allem lang genug gedrückt werden - mindestens 30 Sek. lang. Ist der Druck zu schwach oder es wird zu schnell locker gelassen, kann die Prostata mit einem letzten Pumpvorgang doch noch das Ejakulat herausschleudern und der eigentliche Versuch ist gescheitert.
Durch diese Fingerdruck-Methode wird der Penis zunächst noch etwas härter - dann aber sofort schnell weich, sobald die Prostata mit dem Pumpen aufgehört hat. Eine sofortige Stimulation bringt dann wenig, kann sogar als unangenehm empfunden werden. Eine kurze Pause von wenigen Minuten reicht aus - dann kann es weitergehen. Schon nach kurzer Stimulation und entsprechendem "Kopf-Kino" richtet sich bei gesunden und potenten Männern der Penis sofort wieder auf und die nächste Trainings-Einheit kann beginnen. Mit genügend Übung (ausgeprägte Selbstdisziplin ist allerdings nötig) können auf diese Weise zehn und mehr Orgasmen erzeugt werden. Beim gewollten letzten Orgasmus wird dann in der Regel nicht mehr unterbrochen und das "volle Gefühl" genossen.
Jen Mo und die Frage der Gesundheit
Abschließend stellt sich die Frage, ob diese Methode gesundheitsschädlich ist. Gelegentlich berichten Männer von einer Reizung der Harnröhre. Einen medizinischen Beweis dafür gibt es allerdings nicht. Falls das Sperma umgelenkt worden ist und in die Harnblase gerät, kann der Urin beim nächsten Urinieren etwas trüber sein. Das kann vermieden werden, indem die Samenleiter näher in Richtung Anus abgedrückt werden. Es ist durch Forschungen bisher nicht eindeutig geklärt worden, ob dieses Fingerdruck-Training Gesundheitsprobleme verursacht. Sollten allerdings Schmerzen auftreten, ist das ein deutlicher Hinweis, daß etwas falsch gemacht wurde.
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